[Projektmanagement | Prozesse | Business IT]

Verstehen. Abwägen. Weitergehen.

Ich steuere heute technische Projekte, strukturiere komplexe Prozesse und mache Informationen für Entscheidungen nutzbar. Jetzt will ich diese Erfahrung in Business IT und IT-Projektmanagement einbringen – in größere, anspruchsvollere Projekte, bei denen Menschen, Prozesse, Daten und Systeme zusammenkommen.

Mein Weg

Mein Weg in die IT begann, lange bevor ich ihn so genannt habe.

Technik und Computer gehörten für mich schon früh ganz selbstverständlich zum Alltag. Mich hat dabei nie nur interessiert, dass etwas funktioniert. Ich wollte wissen, warum es funktioniert – und was dahinter passiert, wenn es das plötzlich nicht mehr tut.
Mein beruflicher Weg führte mich zunächst in die Medienproduktion. Dort wurde aus dieser Neugier schnell ein technischer Blick: Wie müssen digitale Daten aufgebaut sein? Wo entstehen Fehler? Wie greifen Software, Dateiformate, Maschinen und Produktionsprozesse ineinander?

Mit der Weiterbildung zur staatlich geprüften Technikerin wurde daraus eine größere Perspektive. Qualität, Prozesse, Kalkulation und Wirtschaftlichkeit kamen hinzu. Aus der einzelnen fehlerhaften Datei wurde für mich zunehmend das ganze System dahinter: Welche Informationen werden benötigt? Wo entstehen Abhängigkeiten? Was kostet Reibung? Und wie lässt sich ein Prozess robuster und sinnvoller gestalten?

Später arbeitete ich in einem technologiegeprägten FinTech-Umfeld mit regelbasierten digitalen Prozessen, XML-Strukturen, BPMN und neuen Technologien. Heute steuere ich technische Kundenprojekte über Anforderungen, Termine, Risiken, Abhängigkeiten, Qualität und wirtschaftliche Abläufe hinweg. Gleichzeitig entwickle ich eigene Strukturen, um Projektinformationen besser nutzbar zu machen und Entscheidungen auf eine belastbarere Grundlage zu stellen.

Und genau dort merke ich, dass ich weiter will.

Ich möchte größere Projekte steuern, Systeme verstehen und verändern, Prozesse verbessern und dort arbeiten, wo Menschen, Daten, Geschäftsprozesse und Technologie zusammenkommen.

Deshalb habe ich mein Projektmanagementwissen gezielt vertieft und beginne ab 2027 berufsbegleitend ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Für mich ist das kein Neustart. Ich möchte theoretisches Wissen unmittelbar an der Praxis prüfen, anwenden und weiterentwickeln.

Mein Weg macht Kurven. Die Richtung ist inzwischen ziemlich klar.

[Gedanken & Praxis]

Journal

Was mich beschäftigt. Was ich lerne. Wie ich denke.

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Über mich

Die Direttissima ist nicht immer die beste Linie.

Das Foto zeigt ziemlich gut, was ich am Klettern mag. Auf dem Papier wäre die Sache einfach gewesen: der Linie folgen, hoch zum ersten Haken und weiter.
Nur sah die Realität anders aus.

Noch vor der ersten Sicherung wartete ein unangenehmer Boulderzug. Darunter: steiniges, abschüssiges Gelände. Ein Fehler wäre hier nicht einfach nur ein ärgerlicher Sturz gewesen. Irgendwann stellte sich für mich deshalb nicht mehr die Frage: „Schaffe ich den Zug?“, sondern: „Ist es sinnvoll, ihn genau so zu machen?“

Meine Antwort war nein.

Links verlief ein Riss. Für mich als Gear-Freak ließ er sich mit mobilen Sicherungen gut absichern. Nicht die vorgesehene Linie, nicht der direkteste Weg – aber unter diesen Bedingungen die bessere Entscheidung. Also bin ich dort weitergeklettert.

Genau solche Momente mag ich. Nicht, weil ich Risiko suche, sondern weil sie mich zwingen, ehrlich hinzusehen: Was kann ich? Wie sind die Bedingungen? Was kann schiefgehen? Welche Konsequenzen bin ich bereit zu tragen? Und muss ich meinen ursprünglichen Plan vielleicht ändern?

Am Berg habe ich gelernt, dass Entwicklung genau dort beginnt. Außerhalb der Komfortzone merkt man ziemlich schnell, wo man tatsächlich steht. Dann kann ich entweder hoffen, dass es irgendwie gehen wird – oder herausfinden, was mir noch fehlt, trainieren, Wissen aufbauen und einen Weg entwickeln, der mich weiterbringt.

Vielleicht gefällt mir deshalb auch mein eigener beruflicher Weg inzwischen besser, als wenn er schnurgerade verlaufen wäre. Er war keine Direttissima. Aber jede Etappe hat mir etwas mitgegeben, das ich heute brauche. Und die Richtung ist inzwischen ziemlich klar.

Verstehen. Abwägen. Weitergehen.